Die Mikroflora des Verdauungstrakts ist eine Ansammlung verschiedener Darmbakterien, die eine sehr wichtige Rolle nicht nur für die Gesundheit des Verdauungstrakts, sondern für den gesamten Organismus spielen. Dank ihrer ordnungsgemäßen Funktion der Verdauungsprozesse, der Aufnahme von Nährstoffen und der Regulierung der Darmtätigkeit erfahren wir Wohlbefinden und die Fähigkeit, den Alltag problemlos zu meistern. Immer mehr wird über die Bedeutung der Darmbakterien im Zusammenhang mit der Prävention zahlreicher Zivilisationskrankheiten, Autoimmunerkrankungen und anderer gesundheitlicher Probleme gesprochen.
Es zeigt sich, dass die Bakterien, die den Dickdarm (und teilweise auch andere Abschnitte des Verdauungstrakts) besiedeln, weit mehr Eigenschaften besitzen, als zunächst angenommen wird. Deshalb ist die Pflege der Gesundheit und Homöostase des Verdauungstrakts heutzutage besonders wichtig. Nicht umsonst heißt es: „Der Darm ist unser zweites Gehirn.“Lernen Sie die Zusammenhänge zwischen der bakteriellen Mikroflora des Verdauungstrakts und der Gesundheit des gesamten Organismus kennen.
Wie beeinflusst die Bakterienflora die Gesundheit des Organismus?
Laut den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen besiedeln über 1.000 verschiedene Arten von Darmbakterien unsere Darmflora. Jede dieser Bakterienarten beeinflusst das menschliche Wohlbefinden auf unterschiedliche Weise. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass neben Bakterien auch Pilze und verschiedene Viren in der Darmumgebung vorkommen. Diese Mikroorganismen sind natürliche Bestandteile der Darmflora und existieren in einem ökologischen Gleichgewicht miteinander.
Das Gleichgewicht der bakteriellen und darmbezogenen Mikroflora ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden unseres Körpers. Leider ist dieses Gleichgewicht bei den meisten Menschen gestört, was zu Entzündungszuständen und Funktionsstörungen des Verdauungstrakts führen kann.
Schätzungen zufolge beträgt die Gesamtmasse der Darmbakterien etwa 2 Kilogramm – fast so viel wie die Masse des Gehirns. Viele Signale und Neurotransmitter aus der Darmumgebung gelangen ins Gehirn, wo sie verarbeitet und in entsprechende Reaktionen des Nervensystems umgesetzt werden. Man kann also sagen, dass die Darmflora eng mit unserem Nervensystem zusammenarbeitet und den Gesundheitszustand sowie die individuellen Reaktionen auf Umweltreize maßgeblich beeinflusst.
Faszinierenderweise stammen etwa 90 % der Nervensignale aus dem Darm und nur rund 10 % verlaufen in umgekehrter Richtung zum Darm. Dies verdeutlicht, dass an dem Sprichwort „Die Gesundheit beginnt im Darm“ viel Wahres dran ist. Unser Verhalten und unsere kognitiven Funktionen werden maßgeblich von Neurotransmittern bestimmt, die im Verdauungstrakt synthetisiert und über den Vagusnerv – Teil der sogenannten Darm-Hirn-Achse – zum Gehirn weitergeleitet werden.
Darüber hinaus können zahlreiche Verbindungen aus dem Darmlumen in den Blutkreislauf gelangen und in der Leber weiterverarbeitet werden. Dies zeigt, dass die Homöostase des Darms eine weitaus größere Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden spielt, als oft angenommen wird. Um Körper und Geist in optimaler Verfassung zu halten, ist es daher entscheidend, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und die Funktion des Verdauungstrakts zu unterstützen – einschließlich der Pflege der Darmbakterien.
Derzeit wird viel über den Zusammenhang zwischen Funktionsstörungen des Darms und einem erhöhten Risiko für verschiedene psychophysische Störungen sowie Zivilisationskrankheiten diskutiert. Die Integrität und Funktionsfähigkeit der Darmbarriere hängen dabei wesentlich von der qualitativen und quantitativen Zusammensetzung unserer Mikroflora ab. Aus diesem Grund wird heute großer Wert auf eine ausgewogene tägliche Ernährung und auf die gezielte Anwendung von Probiotika zur Prävention und Unterstützung der Gesundheit des gesamten Organismus gelegt.
Ist die Darmflora bei jedem Menschen gleich?
Ein weiterer Faktor, der die Bedeutung der Mikroflora des Verdauungstrakts unterstreicht, ist ihre enorme Vielfalt. Jede Person besitzt eine individuelle Zusammensetzung der Darmbakterien – sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht. Dieses Phänomen kann man mit den einzigartigen Fingerabdrücken eines Menschen vergleichen.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Darmflora die Expression bestimmter Gene beeinflusst. Deshalb wird viel über die Zusammenhänge zwischen der Qualität der bakteriellen Mikroflora und der Anfälligkeit sowie dem Risiko für die Entwicklung bestimmter Krankheiten diskutiert – selbst solcher, die genetisch bedingt sind.
Die Vielfalt der Mikroflora bedeutet, dass jede Person individuell auf bestimmte Nahrungsbestandteile reagiert, ein einzigartiges Verhalten zeigt und spezifische Ernährungs- und Lebensgewohnheiten entwickelt. Dies macht die Forschung über die Mikroorganismen im menschlichen Verdauungstrakt besonders komplex und spannend.
Die Faktoren, die die Zusammensetzung der Bakterienflora bei jeder Person formen und voneinander unterscheiden, sind unter anderem:
- Alter,
- Körpergewicht,
- Ernährungsgewohnheiten,
- geografische Lage,
- genetische Faktoren,
- verwendete Medikamente,
- Lebenshygiene,
- Stressbelastung,
- durchgemachte Krankheiten.
Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass über 70 % der Bakterien, die den Verdauungstrakt besiedeln, im Dickdarm angesiedelt sind.
Warum lohnt es sich, auf die Darmflora zu achten?
Die bakterielle Mikroflora des Verdauungstrakts spielt eine entscheidende Rolle für die tägliche Gesundheit und Prävention. Störungen der Darmfunktion führen oft zu einem Ungleichgewicht der Darmmikroflora, was wiederum verschiedene Symptome hervorrufen kann, die Darmerkrankungen begünstigen und das allgemeine Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen.
Störungen der Darmfunktion resultieren häufig aus einer unausgewogenen Zusammensetzung der Mikroflora. Solche Ungleichgewichte können zu folgenden Erkrankungen führen:
- Reizdarmsyndrom,
- Übermäßige Verstopfung oder Durchfall,
- Chronisches Erschöpfungssyndrom,
- Entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),
- Hautprobleme wie atopische Dermatitis oder Akne,
- Allergien,
- Lipidstoffwechselstörungen,
- Reflux, Sodbrennen und Verdauungsstörungen,
- Funktionsstörungen der inneren Organe,
- Neurologische und Autoimmunerkrankungen.
Die Integrität und der Zustand der Darmbarriere, in der die Bakterienflora angesiedelt ist, spielen somit eine zentrale Rolle für Gesundheit und Prävention. Es lohnt sich daher, die Regeneration des Körpers mit der Förderung der Darmfunktion und der Regulierung der qualitativen sowie quantitativen Zusammensetzung der bakteriellen Flora zu beginnen.
Wie pflegt man die Darmflora unseres Organismus?
Ein sehr wichtiger Faktor für die Gesundheit des Verdauungstrakts ist eine wenig verarbeitete Ernährung, die reich an Ballaststoffen und fermentierten Produkten ist.
Ballaststoffe sind Bestandteile bestimmter Lebensmittel, die von unserem Verdauungssystem nicht vollständig abgebaut werden, aber als Nährstoffquelle für die Darmbakterien dienen. Für diese Bakterien wirken Ballaststoffe als Präbiotika, also als Substanzen, die das Wachstum und die Aktivität der nützlichen Darmflora fördern. Dadurch tragen sie zur Regulierung der bakteriellen Zusammensetzung im Darm bei, was sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden und die Regeneration der Darmschleimhaut auswirkt. Die Darmbakterien bauen Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren ab, die wiederum die Schleimhaut und die Darmbarriere stärken und regenerieren – insbesondere die Darmzotten.
Ein weiterer wichtiger Faktor für eine gesunde Darmflora sind fermentierte Lebensmittel. Sie enthalten lebende Kulturen probiotischer Bakterien, die regelmäßig aufgenommen werden sollten, um Entzündungen im Darm zu lindern und die Zusammensetzung der Mikroflora positiv zu beeinflussen.
Wenn man sowohl ballaststoffreiche als auch fermentierte Lebensmittel in eine möglichst unverarbeitete Ernährung integriert, kann dies helfen, bestehende Entzündungen im Darm zu reduzieren und deren Remission oder vollständige Abheilung zu erleichtern.
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Ernährung allein nicht ausreicht. Die Zufuhr von natürlichen Probiotika und Präbiotika wirkt zwar positiv auf die Gesundheit und die Darmflora, kann bei bestehenden Störungen oder Symptomen jedoch nicht immer ausreichen. In solchen Fällen ist eine gezielte Probiotikatherapie sinnvoll – das heißt, die regelmäßige Einnahme von Probiotika, die ausgewählte, gesundheitsfördernde Bakterienstämme enthalten und die Funktion des Verdauungstrakts regulieren. Voraussetzung ist dabei eine ausreichende Menge an probiotischen Bakterien, damit sich messbare gesundheitliche Vorteile für den Körper einstellen. Ein solcher ganzheitlicher Ansatz führt in der Regel zu schneller spürbaren Effekten, steigert das Wohlbefinden und verbessert die Lebensqualität deutlich.
Welches Probiotikum sollte man für die Gesundheit der Darmflora wählen?
Auf dem Markt gibt es viele probiotische Präparate, die sich grundsätzlich in Monostamm- und Mehrstammprobiotika unterscheiden. Der Unterschied liegt dabei in der Anzahl der enthaltenen Bakterienarten: Monostammpräparate enthalten nur einen Bakterienstamm, während Mehrstammpräparate mehrere verschiedene Stämme kombinieren. Entsprechend enthalten Mehrstammprobiotika oft auch eine größere Gesamtmenge an koloniebildenden Einheiten (KBE). Mit anderen Worten: Je mehr Bakterienstämme in einem Probiotikum enthalten sind, desto höher ist in der Regel die Gesamtzahl an Bakterien, die dem Darm zugeführt werden.
Multispezies-Probiotika werden bevorzugt empfohlen, wenn es darum geht, die Zusammensetzung der bakteriellen Mikroflora zu regulieren. Sie wirken umfassender, fördern die Vielfalt der Darmbakterien und helfen, die quantitative Zusammensetzung schneller wiederherzustellen. Die regelmäßige Einnahme solcher Präparate ermöglicht es, gesundheitliche Vorteile rascher zu spüren. Dennoch können auch Monospezies-Präparate sinnvoll sein, insbesondere zur gezielten Linderung bestimmter Beschwerden.
Unter den empfehlenswerten probiotischen Präparaten für den Alltag sticht BestBiotic hervor. Es handelt sich um ein Multispezies-Präparat, das sorgfältig ausgewählte und gut erforschte Bakterienstämme enthält, die sowohl der Gesundheitsprävention dienen als auch bei vielen funktionellen Darmstörungen unterstützend wirken. Eine Kapsel liefert über 30 Milliarden koloniebildende Einheiten (KBE), was BestBiotic zu einer idealen Unterstützung für die tägliche Pflege der Darmmikroflora und des Verdauungstrakts macht. Studien und Empfehlungen zufolge sollte die tägliche Zufuhr an probiotischen Bakterien über 10 Milliarden KBE betragen – ein Wert, den BestBiotic deutlich übertrifft. So trägt das Präparat effektiv zur Förderung der Darmgesundheit, des allgemeinen Wohlbefindens und der Regeneration des Körpers bei.
BestBiotic ist ein Multispezies-Probiotikum, das sich besonders eignet bei:
- Infektiöse Durchfälle,
- Stuhlverstopfung,
- Reizdarmsyndrom (IBS),
- Akne und anderen Hauterkrankungen (z. B. atopische Dermatitis, Psoriasis),
- Autoimmunerkrankungen,
- Übermäßiger Stress und erhöhtem Cortisolspiegel,
- Störungen der Darmperistaltik,
- Reflux,
- Lipidstoffwechselstörungen,
- Leberfunktionsstörungen,
- Übermäßigen Blähungen, Gasbildung und Bauchschmerzen.
Zusammenfassung
Die bakterielle Mikroflora des Verdauungstrakts ist ein zentraler Bestandteil für das tägliche Funktionieren des Körpers. Die im Dickdarm angesiedelten Bakterien nehmen aktiv am Verdauungsprozess teil, beeinflussen die korrekte Synthese von Neurotransmittern, tragen zur Regeneration und Ernährung der Darmschleimhaut bei und regulieren die Homöostase zahlreicher anderer Gewebe im Körper. Die Pflege der Darmflora sollte durch eine wenig verarbeitete Ernährung mit ausreichender Menge an Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln unterstützt werden. Zusätzlich kann eine gezielte Probiotikatherapie sinnvoll sein, um die qualitative und quantitative Zusammensetzung der Darmbakterien zu regulieren und damit die allgemeine Homöostase und das Wohlbefinden zu fördern.

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